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Von Gudrun
20.02.2024
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Immer mehr bestimmt die Digitalisierung unser Arbeitsleben. Gerade durch die Corona-Pandemie hat dieser Trend an Fahrt aufgenommen. Das hat viele Vorteile, denn in vielen Fällen können so Beruf und Familie besser unter einen Hut gebracht werden und es fallen Fahrtkosten weg. Dennoch gehen mit der zunehmenden Digitalisierung auch Nachteile einher. Einer davon ist digitaler Stress. Hier erfahren Sie, welche Faktoren dahinter stecken und erhalten hilfreiche Tipps gegen digitalen Stress.

Diese Belastungsfaktoren führen zu digitalem Stress

Die Belastungsfaktoren der Digitalisierung bei Arbeitnehmern sind diese:

Verunsicherung durch Veränderungen

Die Technik entwickelt sich schnell voran. Ändern sich ständig bestehende Anwendungen und Technologien, oder Tools werden immer wieder durch neue Varianten ersetzt, löst dies häufig eine Verunsicherung aus. Für die Beschäftigten bedeutet dies digitalen Stress, da sie sich immer wieder neu einarbeiten müssen.

Gefühl einer ständigen Leistungsbewertung und -überwachung

Da es dem Arbeitgeber durch die Digitalisierung leichter fällt, Leistungsdaten der einzelnen Beschäftigten zu erheben und mit denen der anderen Kollegen zu vergleichen, löst das bei vielen Beschäftigten einen starken Leistungsdruck aus.

Unzuverlässige Technik

Nicht immer laufen technische Systeme stabil. Funktionieren sie nicht einwandfrei, führt das zu Stress bei den Mitarbeitern. Sie zweifeln dann außerdem an der Tatsache, dass die entsprechenden Tools für die jeweiligen Anwendungen geeignet sind.

Überforderung durch Überflutung

Wachsende Digitalisierung führt zu mehr Informationsinput innerhalb kürzerer Zeit. Die Beschäftigten, leiden unter dem Druck, schneller und mehr arbeiten zu müssen. Dies führt zur Überforderung durch eine Überflutung der Aufgaben. Ganz besonders, wenn die Arbeitsmenge auch bei zügigem Arbeitstempo noch weiter zunimmt. Oft kann dies zu panikartigen Reaktionen führen.

Als gläserne Person betrachtet zu werden

Häufig fühlen sich Arbeitnehmer in ihrer Privatsphäre verletzt. Durch den Einsatz von digitalen Tools steigt bei vielen die Befürchtung, konstant unter Beobachtung zu stehen.

Unterbrechungen stören den Arbeitsablauf

Vielfach werden Beschäftigte mit Nachrichten und E-Mails über einen Instant Messenger Dienst regelrecht bombardiert. Diese ständig auftauchenden Pop-Ups sorgen für unliebsame Unterbrechungen der Arbeitsabläufe und stören die Konzentration.

Unsere Tipps gegen digitalen Stress

Mit diesen 6 Tipps gegen den digitalen Stress am Arbeitsplatz können Sie der Überforderung von Beschäftigten auf einfache Weise entgegenwirken:

1. Stummschaltfunktionen nutzen

Viele technischen Geräte lassen sich per Knopfdruck stummschalten. Mit dieser Funktion werden die Beschäftigten nicht unnötig bei ihrer Arbeit gestört oder ihre Konzentration durch dauerhafte Reizüberflutung geschwächt.

2. Kommunikationsregeln festlegen

Legen Sie mit den Beschäftigten bestimmte Zeiten fest, in denen sie erreichbar sein müssen. Als Arbeitgeber sollten Sie darauf achten, diese Regeln auch selbst einzuhalten.

3. E-Mail-Regeln aufstellen

Legen Sie fest, innerhalb welcher Zeitspanne E-Mails von den Beschäftigten beantwortet werden müssen. Das mindert den Druck bei der geschäftlichen Korrespondenz.

4. Stillarbeitsplätze einrichten

Ermöglichen Sie es Ihren Beschäftigten, Tätigkeiten, bei denen sie konzentriert sein müssen an einem Arbeitsplatz durchzuführen, an dem sie ungestört und in Ruhe arbeiten können.

5. Spezielle Workshops anbieten

Lassen Sie Ihre Beschäftigten an bestimmten Workshops zu Selbstreflektion und -management teilzunehmen.

6. Ticketsystem für Kundenservice einrichten

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Beschäftigten einen kompetenten Ansprechpartner an Ihrer Seite haben, der Ihnen bei technischen Problemen mit Rat und Tat zur Seite steht.

Tipps gegen digitalen Stress: Leichte Umsetzung große Wirkung

Um das Wohlbefinden der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu erhalten und zu fördern, sind die oben genannten Tipps gegen den digitalen Stress eine einfache Methode mit großer Wirkung. Arbeitskräfte, die ihre Tätigkeiten ohne Stress oder Druck erledigen können, sind leistungsfähiger und motivierter. Auf Dauer zahlen sich also die genannten Maßnahmen für das gesamte Unternehmen aus.

Stichworte: Stress | Stressmanagement

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